Neue Publikation: The dynamics of radical right-wing populist party preferences and perceived group threat: A comparative panel analysis of three competing hypotheses in the Netherlands and Germany

S0049089XDer Artikel von Carl Berning und Elmar Schlüter beschäftigt sich mit der zeitlichen Ordnung von radikal rechtspopulistischen Parteipräferenzen und gruppenbezogenen Bedrohungswahrnehmungen.

Berning, C. C., Schlueter, E. (2016). The dynamics of radical right-wing populist party preferences and perceived group threat: A comparative panel analysis of three competing hypotheses in the Netherlands and Germany, Social Science Research, Volume 55, 83-93.

Publiziert am: 27. Oktober 2015. Abgelegt unter Aktuelles

Neue Publikationen: Wirksamkeit von Framing-Strategien und die Messung der Parteiidentifikation

pvs_sonderheftIm aktuellen Sonderheft "Politische Psychologie" der Politischen Vierteljahresschrift sind gleich zwei Beiträge von (ehemaligen) Mitarbeitern des Bereichs Politische Soziologie/Innenpolitik enthalten.

Der Beitrag von Sven Stadtmüller befasst sich mit der Frage, ob es verschiedenen gerichteten Botschaften (Frames) gelingt, Einstellungen zur Rente mit 67 zu beeinflussen. Zudem werden die Wirkungsbedingungen der Frames untersucht. Dabei wird betrachtet, welche Rolle die politische Versiertheit und die individuelle Voreinstellung für Einstellungseffekte der Botschaften spielen, d. h. ob diese Merkmale Einstellungseffekten eher zu- oder abträglich sind.

Sabrina Mayer beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit der Messung der Parteiidentifikation und zeigt, dass die bestehende Operationalisierung die sozial-psychologische Basis und theoretisch mögliche Phänomene wie multiple Parteibindungen vernachlässigt. Auf Basis des Ansatzes der sozialen Identität wird die Parteiidentifikation re-konzeptualisiert. Anschließend werden zwei neue Messinstrumente erarbeitet und die Vorteile dieser neuen Operationalisierung empirisch überprüft.

Publiziert am: 20. Oktober 2015. Abgelegt unter Aktuelles

Lehrbuch „Strukturgleichungsmodelle für Politikwissenschaftler“ erschienen

In der letzten Woche ist bei Springer/VS mein neues Buch zum Thema Strukturgleichungsmodelle erschienen. Im Buch wird erklärt, wie Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler das Verfahren in der Praxis anwenden können. Illustriert wird dies mit Beispielen aus der politischen Einstellungsforschung. Unter anderem geht es um Fremdenfeindlichkeit, Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen, political semefficacy und die Veränderung des Interesses am Wahkampf im Verlauf der Kampagne.

Zu allen Konzepten enthält das Buch Beispielcode für die drei an politikwissenschaftlichen Instituten in Deutschland am weitesten verbreiteten Programme zur Schätzung von Strukturgleichungsmodellen: Stata, Lisrel und MPlus. Weitere Informationen zum Buch sowie alle Datensätze und den Code zur Schätzung der Strukturgleichungsmodelle finden Sie hier.

 

Informationen zur Klausur im Basismodul BRD

Die nächste Klausur im Modul „Das politische System der BRD“/„Demokratie und Gesellschaft in Deutschland“ findet am Dienstag, den 11.08.2015 statt. Die Klausur wird im Mikroskopiersaal der Anthropologie (Neubau hinter dem alten SBII in Richtung Sport, Informationen: hier) geschrieben und startet um 14:00 Uhr. Als Bearbeitungszeit sind 90 Minuten vorgesehen.

Am Klausurtag werden Sie die Möglichkeit haben, vor Ort frei zwischen zwei Klausurvarianten zu wählen, die sich auf jeweils unterschiedliche Kombinationenmöglichkeiten der Einführungsvorlesung und thematischen Vorlesungen der letzten Semester beziehen.

Es genügt die Vorbereitung auf eine der zwei Klausurvarianten – es empfiehlt sich die Variante zu wählen, deren Veranstaltungen Sie auch tatsächlich besucht haben.

Sie haben dabei folgende Auswahlmöglichkeiten:

Variante A: Einführungsvorlesung  „Einführung in das politische System der BRD“ Dr. Winkler + Themenvorlesung „Parlament und Regierung“ von Prof. Arzheimer (Sommersemester 2014)

Variante B: Einführungsvorlesung „Einführung in das politische System der BRD“ Dr. Winkler + Themenvorlesung „Politische Soziologie“ von Prof. Arzheimer (Sommersemester 2015)

Bei Rückfragen setzen Sie sich bitte mit Daniel Weber unter basismodulpruefung-brd@politik.uni-mainz.de in Verbindung.

Publiziert am: 14. Juli 2015. Abgelegt unter Aktuelles

Neuartiges Lehrprojekt am Lehrstuhl für Innenpolitik: Studierende des Seminars „NGOs in der BRD“ empfangen Gäste aus der Praxis

fmpwIm Rahmen des CHE-Rankings wurde besonders der Einblick in Berufsfelder während des Studiums am Institut für Politikwissenschaft in Mainz gelobt. Konkret setzten sich Studierende des Instituts beispielsweise dieses Semester unter der Leitung von Jasmin Fitzpatrick detailliert mit Nichtregierungsorganisationen auseinander.

Neben inhaltlichen Fragen sollen die Studierenden zum einen die Gelegenheit haben, inhaltlich mit Vertretern aus der Praxis zu diskutieren und sich zum anderen auch über das sehr beliebte Berufsfeld „NGOs“ informieren können. Damit hat das Seminar Projektcharakter angenommen.

Am 02.07.15 werden Vertreter vier bekannter NGOs als Gäste den Seminarteilnehmern Antworten auf die vielen Fragen aus dem Seminar geben.

Luca Martin (IPON), Claudia Brück (Trans Fair e.V.), Boris Loheide (ATTAC) und Behrouz Asadi (Malteser Werke Mainz) haben sich außerdem noch bereit erklärt, in der Vortragsreihe „Mit Politikwissenschaft in den Beruf“ der Freunde der Mainzer Politikwissenschaft e.V. (FMPW) in das Berufsfeld „NGO“ und die Perspektiven Einblicke zu geben.

Interessierte sind am 02.07.15 ab 18:15 Uhr im Raum 01-611 GFG herzlich eingeladen.

Auch diese Veranstaltung wurde von den Seminarteilnehmern inhaltlich vorbereitet. Während des Seminars kam den Studierenden somit eine sonst ungewohnte Rolle zu: Sie mussten neben der Lektüre wissenschaftlicher Texte auch innerhalb kleiner Projektgruppen Verantwortung übernehmen: Kontakt zu Ansprechpartnern herstellen, Gäste einladen und betreuen, Fragenkatalog entwerfen, Poster gestalten, Ausstellung planen. Alle Herausforderungen wurden im Team souverän gemeistert.

Wie für ein Projekt üblich, werden die Ergebnisse anschließend präsentiert. Die Poster aus dem Seminar werden zu Beginn des Wintersemesters bei der Semestereröffnungs-veranstaltung der FMPW e.V. ausgestellt. Den „Freunden“ gilt dabei besonderer Dank, denn sie unterstützten das Seminar nicht nur ideell, sondern auch finanziell.

Publiziert am: 29. Juni 2015. Abgelegt unter Aktuelles

Rückblick: Gastvortrag zu „Reactionary Conservatism“

Am 3. Juni war auf Einladung von Dr. Carl Berning aus unserer Abteilung Christopher Parker (UW) zu Gast im Institutskolloquium. In seinem Vortrag behandelte er das Konzept des Reactionary Conservatism und das Potential der Anwendung außerhalb der Vereinigten Staaten.

Publiziert am: 3. Juni 2015. Abgelegt unter Aktuelles

Gratulation zur Promotion!

Foto Der Bereich Innenpolitik/Politische Soziologie gratuliert unserem ehemaligen Mitarbeiter Sven Stadtmüller sehr herzlich zur hervorragenden Promotion!

Herr Stadtmüller hat sich in seiner Dissertation zum Thema "Demografischer Wandel und unpopuläre Reformen: Kann die Vermittlung von Informationen Zustimmung erzeugen? Eine experimentelle Untersuchung am Beispiel der Rente mit 67“ mit der Wirkung gerichteter Frames befasst.

Publiziert am: 1. Juni 2015. Abgelegt unter Aktuelles

Gastvortrag Richard Johnston (UBC): Empirics for the Activation of Fundamentals in Election Campaigns: Cross-National Evidence from the US, Canada, and Germany

Am 20. Mai, 18 Uhr, spricht Richard Johnston (University of British Columbia, Vancouver) in Raum 01-611 im Georg-Forster-Gebäude über die Effekte von Wahlkampagnen im Vergleich. Alle Mitglieder des Instituts und ganz besonders die Studierenden sind herzlich eingeladen!

Unser Gast

Richard Johnston ist einer der weltweit führenden Experten im Bereich der Wahl- und Wahlkampfforschung. Er ist Canada Research Chair in Public Opinion, Elections, and Representation an der University of British Columbia (Vancouver) und Marie Curie Research Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz.

Das Thema: Effekte von Wahlkampagnen

Elections are a defining feature of representative democracy, and electoral campaigns are critical for accountability and for signals about policy. But so far the research record yields very partial views of whether - or how - campaigns work. Broadly, two schools can be identified. On one side, elections are driven by predictable "fundamental" forces that campaigns merely activate. On the other, campaigns do more: they are critical to the result and produce history in their own right. The fundamentalist perspective is essentially benign. More intense campaigns bring out more voters. Negative claims are more truthful than positive ones; indeed the increased volume and negativity of campaigns has compensated for the decline in substantive news coverage. Elections without campaigns would be far more random events than are elections with them. On the rival view, campaigns are sites for character assassination if not outright manipulation. These fears are amplified by technological developments, including the rise of social media and "big data," and extend even to the most traditional form of campaign effort, doorstep mobilization. Can these competing claims both be true? If so what is their relative weight, and how are those weights contingent on institutional and party-system context?

Publiziert am: 19. Mai 2015. Abgelegt unter Aktuelles