Forschungsprojekt „Zivilgesellschaftliche Organisationen im digitalen Raum“

Das Internet hat die Wege der Kommunikation neu gestaltet. Seit 1989 steht es wirtschaftlichen und privaten Nutzern zur Verfügung. Es hat in mehreren Schritten neue Maßstäbe hinsichtlich der Reichweite und Schnelligkeit für die Verbreitung von Informationen erreicht. Seit einigen Jahren haben die sozialen Medien, zu denen verschiedene Plattformen wie Twitter und Facebook zählen, ihren Siegeszug angetreten. Durch diesen technischen Fortschritt kann in kürzester Zeit eine große Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden, ohne dafür viel Zeit oder Geld investieren zu müssen. Daher haben das Internet und insbesondere die sozialen Medien die Aufmerksamkeit vieler politischer Organisationen erhalten. Eine Internetpräsenz und die Nutzung sozialer Medien ist für Organisationen der Zivilgesellschaft besonders interessant, da sie aufgrund ihrer Gemeinnützigkeit enge finanzielle Grenzen haben und auf die Arbeit Freiwilliger angewiesen sind.

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab zu erfahren, wie zivilgesellschaftliche Organisationen mit den Herausforderungen und Möglichkeiten der neuen Technologien umgehen. Hierzu wird gerade eine Online-Befragung verschiedener Organisationen durchgeführt, die sich in Größe und Zielsetzung unterscheiden.

Gemeinnützige Organisationen haben in der Regel nicht die Möglichkeit, kostenpflichtige Beratung in Anspruch zu nehmen. Teilnehmende Organisationen helfen somit nicht nur bei der Erforschung eines bislang wissenschaftlich kaum erschlossenen Bereichs. Ziel der Untersuchung ist es auch, konkrete Empfehlungen erarbeiten zu können und diese zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse können also gerade für die teilnehmenden Organisationen besonders interessant sein.

Die Befunde der Analyse werden ohne Nennung der teilnehmenden Organisationen nach Abschluss des Projektes veröffentlicht.

Wenn Sie Fragen zum Projekt haben oder weitere Informationen wünschen, dann wenden Sie sich jederzeit per E-Mail an Jasmin Fitzpatrick unter fitzpatrick@politik.uni-mainz.de.

Wer wir sind!

Wir sind Prof. Dr. Kai Arzheimer und Jasmin Fitzpatrick. Gemeinsam haben wir das Projekt geplant und vorbereitet. Mehr über uns erfahren Sie hier und hier.

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