Fritz-Thyssen-Stiftung fördert Projekt zu Framing-Effekten

Läßt sich die Bevölkerung von Reformen in der gesetzlichen Rentenversicherung überzeugen, wenn ihr die Konsequenzen der demografischen Entwicklung für das Rentensystem aufgezeigt werden? Steigt die Unterstützung für eine Liberalisierung der Zuwanderungsgesetzgebung, wenn man mit der Tatsache konfrontiert wird, dass sich in Zukunft - aufgrund der Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung - das Erwerbspersonenpotenzial deutlich reduziert? Diesen Fragen möchten Kai Arzheimer und Sven Stadtmüller im Rahmen eines Forschungsprojekts nachgehen und haben hierfür nun Fördermittel der Fritz-Thyssen-Stiftung erhalten. Das Projekt widmet sich der Analyse so genannter Framing-Effekte. Hiervon spricht man, wenn die Rahmung eines bestimmten Themas in einen übergeordneten Interpretationszusammenhang einen Einfluss darauf ausübt, wie die Menschen dieses Thema wahrnehmen und bewerten. Gleichzeitig sollen Langlebigkeit, Moderatorvariablen und Wirkungsmechanismen von Frames untersucht werden. Das Projekt weist eine Laufzeit von 18 Monaten auf und startet im April 2011.

Hier geht es zu der entsprechenden Pressemitteilung im idw.

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