Giulia Sandri is Scientific Advisor for European and International Funding at the EU Liaison Office of the Université libre de Bruxelles. Between 2012 and 2024, she was Associate Professor in Political Science, Director of ESPOL-LAB Research Centre for European and International Politics and Co-Director of the Master in Digital Politics and Governance at the Catholic University of Lille. Moreover, she is member of the Executive Committee of the Political Studies Association’s Technology, Internet, and Policy Specialist Group (TIP) and member (and previously Work Package leader) of the Horizon Europe project “ACTEU-Towards a new era of representative democracy – Activating European citizens’ trust in times of crises and polarization” which runs between 2023 and 2026. She is also co-chair of the Digital Parties Network.

She was previously Postdoctoral Research Fellow at Christ Church college and at the Department of Politics and International Relations of the University of Oxford. She holds a PhD from the Université Libre de Bruxelles, Belgium.

Her main research interests are AI policy, digital politics, comparative politics, and political behavior. Her work recently has been published in Information, Communication & Society, in the Journal of Elections, Public Opinion and PartiesRéseaux and French Politics. She also published with Springer an edited volume on “Digital Parties – The Challenges of Online Organisation and Participation”, with Oscar Barberà (University of Valencia, Spain) and Patricia Correa (Aston University, United Kingdom). Her full list of publications can be found on ORCID, on Researchgate, or GoogleScholar.

Marco is a Visiting Researcher from the University f Valencia in the framework of a Marie Skłodowska-Curie Actions Postdoctoral Fellowship.

Research Project: ‘Imagine (if) Platforms. European Progressive Parties and the Digital Commons. Mapping Ideologies and Practices. Comparing Political Imaginaries. Measuring Societal Impacts’ (IMDIGICOMM) (HORIZON-MSCA-2022-PF-01- 101110457).

2019-2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin

Publikationen:

Windecker, P. H. (2025). Perceptions of Electoral Integrity Back on the Drawing Board A New Conceptualization and Measurement Instrument for Citizens’ Perceptions. Springer VS.

Windecker, P. H. (2025). Perceptions of Electoral Integrity Back on the Drawing Board. Springer Fachmedien Wiesbaden. DOI

Windecker, P., Vergioglou, I., und Jacob, M. S. (2025). Living in Different Worlds: Electoral Authoritarianism and Partisan Gaps in Perceptions of Electoral Integrity. BRITISH JOURNAL OF POLITICAL SCIENCE55DOI Author/Publisher URL

Fitzpatrick, J., und Joest, P. (2022). „The High Mass of Democracy“ -Why Germany Remains Aloof to the Idea of Electronic Voting. FRONTIERS IN POLITICAL SCIENCE4DOI Author/Publisher URL

Fitzpatrick, J., und Jöst, P. (2021). Der webbasierte Bundestagswahlkampf 2021. Forschungsjournal Soziale Bewegungen34(3), 417-425. DOI

2019-2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin

Publikationen:

Arzheimer, K., Bernemann, T., und Sprang, T. (2024). Oppression of Catholics in Prussia does not explain spatial differences in support for the radical right in Germany. A critique of Haffert (2022). ELECTORAL STUDIES89DOI Author/Publisher URL

Arzheimer, K., und Bernemann, T. (2024). Place’ does matter for populist radical right sentiment, but how? Evidence from Germany. EUROPEAN POLITICAL SCIENCE REVIEW16(2), 167-186. DOI Author/Publisher URL

Bernemann, T. (2023). Integrationspolitik und politische Partizipation von Migranten in Westeuropa : Multikulturalismus und Assimilation im Vergleich [Master’s Thesis]. DOI Author/Publisher URL

Bernemann, T. Krisengefühle statt Kontextbedingungen. Erklärungsansätze für die geografische Varianz rechtspopulistischer Wahlerfolge. Springer VS.

Am 14. November 2016 ist Professor Buchheim verstorben. Wir trauern um einen geschätzten Kollegen, der das Institut seit seinen Anfängen geprägt und begleitet hat. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Akademische Laufbahn und öffentliche Ämter

Seit 1951 war Hans Buchheim wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München, wo er vor allem über die Herrrschaftsorganisationen des Nationalsozialismus arbeitete. Seit Mitte der 1950er Jahre war er außerdem als Gutachter an verschiedenen Prozessen gegen NS-Verbrecher beteiligt. Später arbeitete er über die Außen- und Deutschlandpolitik Adenauers. 1966 wurde Hans Buchheim als Ordinarius an die frühere Philosophische Fakultät der JGU berufen. Hier war er maßgeblich an Gründung und Aufbau des Instituts für Politikwissenschaft sowie des Fachbereiches Sozialwissenschaften (heute Sozialwissenschaften, Medien und Sport), als dessen Dekan er wirkte, beteiligt.

Über den akademischen Bereich hinaus nahm Buchheim eine Vielzahl öffentlicher Ämter und Aufgaben wahr, u.a. in der CDU, im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und als Berater im Bundeskanzleramt. Seinem Institut blieb er weit über die Emeritierung (1990) hinaus eng verbunden und bot noch bis zu seinem 90. Geburtstag regelmäßig Lehrveranstaltungen an.

Forschungsschwerpunkte

Hans Buchheim hat Klassische Philologie, Alte Geschichte und Philosophie studiert, beschäftigte sich aber schon in seiner Dissertation (“Die Orientpolitik des Marcus Antonius und sein Verhältnis zu Octavian”) mit politischen Problemen der Antike. Seine Forschungsschwerpunkte lagen dann zunächst im vor allem im Bereich der (deutschen) Zeitgeschichte, wo er sich mit der Epoche des Nationalsozialismus und später mit der unmittelbaren Nachkriegsgeschichte beschäftigte. Hinzu kam ein ausgeprägtes Interesse an normativen und begrifflichen Fragen sowie an den Klassikern der Ideengeschichte.

Ausgewählte Veröffentlichungen

  • Das Dritte Reich. Kösel, 1958 (mehrfach neu aufgelegt, überarbeitet und übersetzt)
  • Die SS – das Herrschaftsinstrument, Befehl und Gehorsam. Olten, 1965
  • Theorie der Politik. Oldenbourg, 1981
  • Beiträge zur Ontologie der Politik. Oldenbourg, 1991
  • Die Rationalität der politischen Vernunft. BWV, 2004
  • Der neuzeitliche republikanische Staat. Mohr Siebeck 2013

Akademische Laufbahn und öffentliche Ämter (Auswahl)

  • April 2012 bis März 2019 Senior-Forschungsprofessor an der Universität Mainz am Fachbereich 02, Sozialwissenschaften, Medien und Sport
  • 2007-2012 Mitglied des Vorstands des Gutenberg-Forschungskollegs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 2007-2012 Senior Fellow des Gutenberg-Promotionskollegs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 2005-2008 Gründungsdekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften, Medien und Sport der Universität Mainz
  • Januar 1993 bis März 2012 o. Professor (C4) für Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität Mainz mit dem Schwerpunkt »Politische Systeme« und »Innenpolitik«
  • 1983-1992 o. Professor (C4) für Politikwissenschaft und Vergleichende Faschismusforschung an der Universität Berlin (FU); Leiter des Arbeitsbereiches »Vergleichende Faschimusforschung« am Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschung; Lehrtätigkeit am Otto-Suhr-Institut im Institut für Grundlagen der Politik
  • 1981 Habilitation an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes; Thema: »Der Behavioralismusstreit in der amerikanischen Politikwissenschaft 1945-1975.« Gutachter: Prof. Dr. Jürgen Domes; Prof. Dr. Werner Kroeber-Riel; Verleihung der venia legendi für Politikwissenschaft
  • 1973-1983 Professor für Methodologie der Sozialwissenschaften und für Politische Soziologie im Fachbereich Pädagogik der Hochschule der Bundeswehr München
  • 1973 Promotion (Dr. rer. pol.) an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes (Note: summa cum laude); Thema der Dissertation: »Faktoren der Wahlentscheidung. Eine wahlsoziologische Analyse am Beispiel der saarländischen Landtagswahl 1970.« Erstgutachter: Prof. Dr. Karl Kaiser (Politikwissenschaft); Zweitgutachter: Prof. Dr. Gerald Eberlein (Soziologie)

Ehrungen:

  • 2001 Wahl zum Korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
  • 2005 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande
  • 2013 Wahl zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
  • 2016 Ernennung zum Ehrensenator der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Ausgewählte Veröffentlichungen:

  • „Wie ich den Weg zum Führer fand“. Beitrittsmotive und Entlastungsstrategien von NSDAP-Mitgliedern, Frankfurt/New York 2022: Campus Verlag (mit Kristine Khachatryan, Lisa Klagges, Jonas Meßner, Jan Rosensprung und Hannah Weber).
  • Hitlers Wähler. Die Anhänger der NSDAP 1924-1933, 2. erweiterte und überarbeitete Auflage, Frankfurt/New York 2020: Campus Verlag.
  • Hitlers Parteigenossen. Die Mitglieder der NSDAP 1919-1945, Frankfurt/New York 2020: Campus Verlag.
  • Wächst zusammen, was zusammen gehört? Stabilität und Wandel politischer Einstellungen im wiedervereinigten Deutschland, Baden-Baden 2005: Nomos (mit Gabriel, O. W./Rattinger, H.).
  • Hitlers Wähler, München 1991: Verlag C. H. Beck.
  • Faktoren der Wahlentscheidung. Eine wahlsoziologische Analyse am Beispiel der saarländischen Landtagswahl 1970, Köln 1973: Heymanns-Verlag.

2011-2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin

2018-2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter

Publikationen:

Fitzpatrick, J., und Selbach, R. (2022). Politische Parteien: Interessensorganisation im Wandel. In L. H. Anders und D. Riese (Hrsg.), Politische Akteure und Institutionen in Deutschland: Eine forschungsorientierte Einführung in das politische System (S. 69-90). Wiesbaden:Springer VS. DOI

2007-2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter

former Alexander von Humboldt Fellow