Autor: arzheim

Ausschreibung Postdoc-Stelle im Bereich Innenpolitik/Politische Soziologie

Bilder vom JGU Campus Mainz
Wir sind
Eine große Abteilung am Institut für Politikwissenschaft der JGU Mainz mit derzeit vier wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Wir suchen
Eine weitere Kollegin oder einen weiteren Kollegen mit ausgeprägtem Interesse an den Fragestellungen der empirisch-quantitativen Politischen Soziologie sowie Erfahrung in der akademischen Lehre, der/die bereit ist, unser Team bei unseren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Eine Promotion in Politikwissenschaft sollte zum 01.10.2020 abgeschlossen sein oder innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden können.
Wir bieten
Eine ganze Stelle (EG 13 TV-L 100%) für zunächst zwei Jahre (Verlängerung wird angestrebt) in einem jungen, forschungsaktiven Team. Engagement in nationalen und internationalen Forschungsnetzwerken ist erwünscht und wird ermöglicht. Über die Möglichkeiten der Abteilung hinaus bietet die JGU eine Reihe von Förderlinien für Postdoktoranden an. Die Stelle ist zunächst anteilig aus Mitteln des Hochschulpaktes finanziert, deshalb liegt das Deputat bei 6 SWS. Die Lehrleistung ist vor allem in den Bereichen Innenpolitik/Politische Soziologie sowie Methoden der Empirischen Politikforschung zu erbringen. Ein Einsatz in anderen Teilgebieten der Politikwissenschaft ist nach Absprache möglich. Ein großer Teil der Lehre ist in deutscher Sprache zu erbringen, deshalb setzen wir solide Deutschkenntnisse (B1/2) voraus.

Für weitere Informationen zu der ausgeschriebenen Stelle und unserer Abteilung wenden Sie sich bitte an Jasmin Fitzpatrick, fitzpatrick@politik.uni-mainz.de oder an Kai Arzheimer, arzheimer@politik.uni-mainz.de

Bitte schicken Sie Ihre elektronische Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis Freitag, den 12.06.2020 an Kai Arzheimer, Institut für Politikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, arzheimer@politik.uni-mainz.de

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Neue Analyse zur AfD

2013 wurde die Alternative für Deutschland als moderat-euoskeptisches Vehikel für enttäuschte Mitte-Rechts-Wähler und -Politiker gegründet. Seitdem haben sich Partei und Wählerschaft dramatisch verändert In einem gerade in Electoral Studies erschienenen Artikel untersuchen Carl Berning und ich, wie sich Motive und Zusammensetzung der AfD-Wählerschaft innerhalb des 2013-2017er-Wahlzyklus verändert haben. Unser Hauptergebnis ist, dass die Abhlehnung von Migration, die 2013 und 2014 noch keinerlei Effekt auf die Wahl der AfD hatte, nun der mit Abstand stärkste Prediktor ist.

Bis zum 05.07.2019 ist der Artikel frei zugänglich. Auch danach ist der Zugriff auf den Pre-Print (authors' version) über meine persönliche Website frei.

Arzheimer, Kai and Carl Berning. “How the Alternative for Germany (AfD) and their voters veered to the radical right, 2013-2017.” Electoral Studies (2019): forthcoming. doi:10.1016/j.electstud.2019.04.004

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Neues Arbeitspapier zur AfD in Ostdeutschland

Die AfD ist in Ostdeutschland besonders erfolgreich. Bei der Bundestagswahl 2017 mobilisierte sie relativ betrachtet in den neuen Ländern etwa doppelt so viele Wahlberechtigte wie im Westen. Auch bei den kommenden Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen wird sie aller Voraussicht nach sehr gut abschneiden.

Kann man deshalb sagen, dass die AfD die Linkspartei als ostdeutsche Regionalvertretung abgelöst hat? Die Antwort lautet, zumindest momentan: Nein. Warum das so ist, steht in einem neuen Arbeitspapier aus unserem Bereich, das (hoffentlich) im Laufe des Jahres als Buchkapitel erscheinen wird: Regionalvertretungswechsel von links nach rechts? Die Wahl von Alternative für Deutschland und Linkspartei in Ost-West-Perspektive 

Absolute Hochburgen der AfD und der Linken bei der BTW 2017

 

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Video: 4 europäische "Schicksalswahlen"

Im Rahmen des multinationalen SCoRE-Projektes untersuchen Carl Berning  gemeinsam mit Kollegen aus Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden wie sich lokale und regionale Lebensbedingungen auf die Entstehung rechtsradikaler Einstellungen und die Wahl entsprechender Parteien auswirken.

Erste Ergebnisse für die vier europäischen "Schicksalswahlen" des Jahres 2017 haben wir bereits letztes Jahr in Form von Karten und kurzen Länderberichten online gestellt. Mit Blick auf die kommenden Europawahlen fassen wir die wichtigsten Ergebnisse hier noch einmal in einem kurzen Videoclip zusammen. Anschauen und teilen erwünscht!

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Einladung zum Vortrag "Precarious Work and Voting for Populist Radical Right Parties"

As part of our departmental seminar series,

Take Sipma (RadboudUniversity Nijmegen)

will give a talk on

Precarious Work and Voting for Populist Radical Right Parties

coauthored by Prof. Dr. Marcel Lubbers and Dr. Niels Spierings

(June 21st, 6 pm, GFG 01-611)

Abstract

An increasing number of people are situated in a precarious labour market position, due to macro-economic changes, like globalization and the economic crisis. In this study, we examined to what extent precarious labour market positions affect the popularity of populist radical right (PRR) parties. Using Losers of Globalization and Ethnic Competition Theory, and as has been supposed in non-academic debates as well, we expected that people in a precarious position are more likely to vote for PRRs. We tested this expectation using seven waves of the European Social Survey in 12 Western European countries from 2002 to 2014. Contrasting all current thoughts about the topic, our results have a surprising outcome: there is no significant influence of a precarious labour market position on populist radical right voting. Instead, it is the populist radical left that appeals stronger to people in a precarious position. Even though it has been suggested that increasing economic insecurities and precariousness induce feelings of political discontent and ethnic threat, precariousness is not systematically translated into a vote a for the populist radical right.

As always, all staff and students are cordially invited.

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Vortrag "Rechtspopulismus in Westeuropa"

Am Donnerstag, den 27.04. spreche ich um 19 Uhr in der Landeszentrale für Politische Bildung (Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz) zum Thema Rechtspopulismus in Großbritannien, den NiederlandRechtspopulismusen, Frankreich, Österreich und Deutschland. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, um (elektronische) Anmeldung wird gebeten, damit die Landeszentrale besser planen kann. Ansonsten kann man aber auch spontan teilnehmen. Ein ausführliches Programm finden Sie hier.

Der Vortrag bildet den Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe Rechtspopulismus in Europa. Nähere Informationen zur Reihe gibt es hier.

 

Neuer Zeitschriftenbeitrag: Parteiidentifikation und Wahlverhalten in Deutschland

Pünktlich zur Bekanntgabe des Datums der Bundestagswahl 2017 ist ein Themenheft von German Politics erschienen, das sich im Rückblick mit der Bundestagswahl 2013 befasst. Mit dabei ist ein Artikel von mir, in dem ich zeige, dass dauerhafte Parteiidentifikationen nach wie vor einen zentralen Beitrag zur Strukturierung des Wahlverhaltens in Deutschland leisten (Paywall). Dies gilt auch für Bindungen an die Linkspartei, die die Fragmentierung des linken Lagers stabilisieren. Eine etwas frühere Fassung des Artikels ist frei zugänglich.

 

Using new data for the 1977–2012 period, this article shows that dealignment has halted during the last decade amongst older and better educated West German voters, and that party identification is now more widespread than it was in the 1990s in the east. For voters who identified with one of the relevant parties at the time of the 2013 election, their vote choice was more or less a foregone conclusion, as candidates and issues played only a minor role for this group. A detailed analysis of leftist voters shows that supporters of the Greens, the Left, and the SPD have broadly similar preferences but diverging partisan identities. Even amongst western voters of the Left, most respondents claim to be identifiers. This suggests that the fragmentation of the left is entrenched, and that ‘agenda’ policies have triggered a realignment.

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Kooperationsveranstaltung mit dem Landtag zur Zukunft der Demokratie

Das Landesmuseum in Mainz. Gebäudeansicht von der Großen Bleiche im Abendlicht.

„Wenn du dich nicht mehr um mich kümmerst, dann verlasse ich dich! Deine Demokratie“

Veranstaltungsreihe: Zukunft der Demokratie

Die Abteilung Innenpolitik und Politische Soziologie ist Kooperationspartner des Landtages Rheinland-Pfalz bei  Eröffnung der Reihe "Zukunft der Demokratie". Am Donnerstag, den 10. November um 19 Uhr sind alle Studierenden herzlich in den Plenarsaal (derzeit in der Steinhalle des Landesmuseeums) zu einem Vortrag von Kai Arzheimer und der anschließenden  Podiumskission mit der Journalistin Susanne Gaschke, dem Parteienforscher Frank Decker und dem Präsidenten des Landtages, Herrn Hendrik Hering eingeladen.

 

Inzwischen hat man uns versichert, dass vorherige eine Anmeldung nicht notwendig ist.

Bitte bringen Sie aber Ihren Personalausweis mit.

Näheres zur Veranstaltung erfahren Sie hier.

 

Bildquelle:
By Benjamin Dahlhoff - Own work, CC BY-SA 3.0, Link

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