Informationen zur Klausur im Basismodul BRD SoSe 2017

Die nächste Klausur im Modul „Das politische System der BRD“/„Demokratie und Gesellschaft in Deutschland“ findet am Donnerstag, den 20.07.2017 statt. Die Klausur startet um 14:00 Uhr. Als Bearbeitungszeit sind 90 Minuten vorgesehen.

Wo Sie die Klausur schreiben richtet sich nach Ihrem Nachnamen:

A - Kan -> N33 (ZDV)

Kät - Mau -> Kr2 (ZDV)

Mei - Pet -> Kr1 (ZDV)

Pom - Zim -> P206 (Philo, 2. Stock)

Bitte erscheinen Sie rechtzeitig an dem Ihnen zugewiesenen Raum (siehe auch E-Mail zur Klausur).

Am Klausurtag werden Sie die Möglichkeit haben, vor Ort frei zwischen zwei Klausurvarianten zu wählen, die sich auf jeweils unterschiedliche Kombinationenmöglichkeiten der Einführungsvorlesung und thematischen Vorlesungen der letzten Semester beziehen.

Es genügt die Vorbereitung auf eine der zwei Klausurvarianten – es empfiehlt sich die Variante zu wählen, deren Veranstaltungen Sie auch tatsächlich besucht haben.

Sie haben dabei folgende Auswahlmöglichkeiten:

Variante A: Einführungsvorlesung  „Einführung in das politische System der BRD“ Dr. Winkler + Themenvorlesung „Politische Soziologie“ von Prof. Arzheimer (Sommersemester 2017)

Variante B: Einführungsvorlesung „Einführung in das politische System der BRD“ Dr. Winkler + Themenvorlesung „Wahlverhalten und politische Einstellungen“ von Prof. Arzheimer (Sommersemester 2016)

Bei Rückfragen setzen Sie sich bitte mit Daniel Weber unter basismodulpruefung-brd@politik.uni-mainz.de in Verbindung.

Publiziert am: 5. Juli 2017. Abgelegt unter Aktuelles

Einladung zum Vortrag „Precarious Work and Voting for Populist Radical Right Parties“

As part of our departmental seminar series,

Take Sipma (RadboudUniversity Nijmegen)

will give a talk on

Precarious Work and Voting for Populist Radical Right Parties

coauthored by Prof. Dr. Marcel Lubbers and Dr. Niels Spierings

(June 21st, 6 pm, GFG 01-611)

Abstract

An increasing number of people are situated in a precarious labour market position, due to macro-economic changes, like globalization and the economic crisis. In this study, we examined to what extent precarious labour market positions affect the popularity of populist radical right (PRR) parties. Using Losers of Globalization and Ethnic Competition Theory, and as has been supposed in non-academic debates as well, we expected that people in a precarious position are more likely to vote for PRRs. We tested this expectation using seven waves of the European Social Survey in 12 Western European countries from 2002 to 2014. Contrasting all current thoughts about the topic, our results have a surprising outcome: there is no significant influence of a precarious labour market position on populist radical right voting. Instead, it is the populist radical left that appeals stronger to people in a precarious position. Even though it has been suggested that increasing economic insecurities and precariousness induce feelings of political discontent and ethnic threat, precariousness is not systematically translated into a vote a for the populist radical right.

As always, all staff and students are cordially invited.

Publiziert am: 13. Juni 2017. Abgelegt unter Aktuelles

Vortrag „Rechtspopulismus in Westeuropa“

Am Donnerstag, den 27.04. spreche ich um 19 Uhr in der Landeszentrale für Politische Bildung (Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz) zum Thema Rechtspopulismus in Großbritannien, den NiederlandRechtspopulismusen, Frankreich, Österreich und Deutschland. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, um (elektronische) Anmeldung wird gebeten, damit die Landeszentrale besser planen kann. Ansonsten kann man aber auch spontan teilnehmen. Ein ausführliches Programm finden Sie hier.

Der Vortrag bildet den Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe Rechtspopulismus in Europa. Nähere Informationen zur Reihe gibt es hier.

 

Neuer Zeitschriftenbeitrag: Parteiidentifikation und Wahlverhalten in Deutschland

Pünktlich zur Bekanntgabe des Datums der Bundestagswahl 2017 ist ein Themenheft von German Politics erschienen, das sich im Rückblick mit der Bundestagswahl 2013 befasst. Mit dabei ist ein Artikel von mir, in dem ich zeige, dass dauerhafte Parteiidentifikationen nach wie vor einen zentralen Beitrag zur Strukturierung des Wahlverhaltens in Deutschland leisten (Paywall). Dies gilt auch für Bindungen an die Linkspartei, die die Fragmentierung des linken Lagers stabilisieren. Eine etwas frühere Fassung des Artikels ist frei zugänglich.

 

Using new data for the 1977–2012 period, this article shows that dealignment has halted during the last decade amongst older and better educated West German voters, and that party identification is now more widespread than it was in the 1990s in the east. For voters who identified with one of the relevant parties at the time of the 2013 election, their vote choice was more or less a foregone conclusion, as candidates and issues played only a minor role for this group. A detailed analysis of leftist voters shows that supporters of the Greens, the Left, and the SPD have broadly similar preferences but diverging partisan identities. Even amongst western voters of the Left, most respondents claim to be identifiers. This suggests that the fragmentation of the left is entrenched, and that ‘agenda’ policies have triggered a realignment.

Publiziert am: 18. Januar 2017. Abgelegt unter Aktuelles

Kooperationsveranstaltung mit dem Landtag zur Zukunft der Demokratie

Das Landesmuseum in Mainz. Gebäudeansicht von der Großen Bleiche im Abendlicht.

„Wenn du dich nicht mehr um mich kümmerst, dann verlasse ich dich! Deine Demokratie“

Veranstaltungsreihe: Zukunft der Demokratie

Die Abteilung Innenpolitik und Politische Soziologie ist Kooperationspartner des Landtages Rheinland-Pfalz bei  Eröffnung der Reihe "Zukunft der Demokratie". Am Donnerstag, den 10. November um 19 Uhr sind alle Studierenden herzlich in den Plenarsaal (derzeit in der Steinhalle des Landesmuseeums) zu einem Vortrag von Kai Arzheimer und der anschließenden  Podiumskission mit der Journalistin Susanne Gaschke, dem Parteienforscher Frank Decker und dem Präsidenten des Landtages, Herrn Hendrik Hering eingeladen.

 

Inzwischen hat man uns versichert, dass vorherige eine Anmeldung nicht notwendig ist.

Bitte bringen Sie aber Ihren Personalausweis mit.

Näheres zur Veranstaltung erfahren Sie hier.

 

Bildquelle:
By Benjamin Dahlhoff - Own work, CC BY-SA 3.0, Link

Publiziert am: 26. Oktober 2016. Abgelegt unter Aktuelles

Einladung zum Gastvortrag „Kartellparteien, Staatsparteien, Medienkommunikationsparteien, Internetparteien: Zur Empirie moderner Parteiorganisationen.“

Im Rahmen des Institutskolloqiums ist am nächste Woche Professor Thomas Poguntke (Düsseldorf) zu Gast bei uns. Er spricht

um 18 Uhr s.t., Raum 01-601 im Georg-Forster-Gebäude

über erste Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojektes zum Wandel von Parteiorganisationen. Alle Mitglieder des Instituts und insbesondere die MA-Studierenden sind herzlich eingeladen!

Der Vortrag präsentiert die ersten Ergebnisse aus einem großen international vergleichenden Projekt zur Organisation politischer Parteien in 19 modernen Demokratien. Die Analyse von Daten zu 122 Parteien zeigt, dass die in der Literatur vorherrschende Orientierung an Modaltypen an der empirischen Realität erheblich vorbeigeht. In vielerlei Hinsicht unterscheiden sich Parteien deutlich mehr, als diese Typologien gemeinhin behaupten. Überraschend ist allerdings auch, wie ähnlich die überwiegende Zahl der Parteien hinsichtlich ihrer ‚Kernstruktur‘ sind – die vielbeachteten Innovationen von neuen Parteien – man denke an Italiens Fünf-Sterne-Bewegung oder die Piraten – sind tatsächlich Ausnahmen. Erhebliche Unterschiede finden sich auch bei der Messung innerparteilicher Demokratie, wobei vor allem auffällt, dass fast die Hälfte der Parteien die Möglichkeit innerparteilicher Referenden kennt.

Prof. Dr. Thomas Poguntke (*1959)

Studium Geschichte und Politikwissenschaft in Stuttgart und London; MSc (LSE) 1983, PhD Europäisches Hochschulinstitut Florenz 1989; Habilitation Mannheim 1999. Lehrstühle an den Universitäten Keele, UK; Birmingham, UK; Bochum und Düsseldorf; seit 2010 Professor für Vergleichende Politikwissenschaft und Vize-Direktor bzw. Direktor des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung (PRuF); langjähriger Herausgeber der Buchreihe des European Consortium for Political Research (bei Routledge) sowie Mitherausgeber der Zeitschrift German Politics.

Forschungsschwerpunkte: Vergleichende Parteienforschung, vergleichende Analyse politischer Systeme, Europäische Integration; wichtigste Publikation: The Presidentialization of Politics. A Comparative Study of Modern Democracies (Oxford University Press 2005; mit Paul Webb; japanische Übersetzung 2014).

Publiziert am: 19. Mai 2016. Abgelegt unter Aktuelles

GNK fördert Berufsinformationsveranstaltung: „Mit Politikwissenschaft in den Beruf“

Plakat Vortragsreihe SoSe2016Die Reihe „Mit Politikwissenschaft in den Beruf“ stellt verschiedene Berufsfelder für Studierende der Politikwissenschaft vor. Ziel der Vortragsreihe ist es, einen Einblick in die Möglichkeiten zu geben, die einem das Politikstudium für den weiteren Berufsweg mitgibt. Durch die Erfahrung der Referenten aus der Praxis soll so eine Hilfestellung für aktuelle Studierende und Promovierende gegeben werden, die sich mit den Unsicherheiten der beruflichen Zukunftsplanung auseinandersetzen müssen oder einfach Inspiration für ihre berufliche Entwicklung suchen.

Im Sommersemester 2016 wird die Vortragsreihe dank der Unterstützung durch das Gutenberg Nachwuchs Kolleg (GNK) insgesamt fünfmal zu unterschiedlichen Berufsfeldern angeboten. Darüber hinaus haben die beiden Organisatoren der Vortragsreihe  Jasmin Fitzpatrick und Daniel Weber ein „Blended Learing“-Angebot entwickelt und die Vortragsreihe so in eine Übung zur Berufsfeldqualifikation integriert. Studierende werden hier dazu ermutigt, durch die Vorträge einerseits und im Selbststudium andererseits verschiedene Karriereoptionen im Anschluss an das Studium zu reflektieren und sich mit den besonderen Anforderungen auseinanderzusetzen, die der Berufseinstieg mit einem Abschluss in Politikwissenschaft mit sich bringt.

Während der thematische Schwerpunkt der Vortragsreihe in diesem Semester verstärkt auf „innenpolitischen“ Berufsfeldern liegt, sollen in den kommenden Semestern auch Karrieremöglichkeiten in internationalen Organisationen, in NGOs oder auf der EU-Ebene vorgestellt werden. Die Förderung durch das GNK stellt die Veranstaltungsreihe für weitere drei Semester sicher. Durch die Zusammenarbeit mit den „Freunden der Mainzer Politikwissenschaft e.V.“ eröffnet sich zudem eine Verknüpfung des Angebots mit dem Mentoring-Programm.

Publiziert am: 25. April 2016. Abgelegt unter Aktuelles