Aktuelles

Verabschiedung von Dr. Daniel Weber

Daniel Weber verlässt das Institut für Politikwissenschaft und tritt zum 16.04.2018 eine Stelle als Projektleiter im Bereich Prävention von religiös motiviertem Extremismus an der Evangelischen Akademie in Frankfurt an. Zu seinen dortigen Aufgaben zählen die Konzeptentwicklung eines neuen Arbeitsschwerpunktes in der gesellschaftspolitischen Jugendbildung, die Konzeption von konkreten Projektideen sowie Planung und Durchführung von Multiplikatoren-Veranstaltungen und Experten-Workshops.

Herr Weber war langjähriger Mitarbeiter des Instituts. Er startete 2006 als wissenschaftliche Hilfskraft und war seit November 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter in unserem Bereich. Im August 2017 wurde Herr Weber mit einer Arbeit zum Thema „Bedeutung und Wirkung gruppenbezogener Identifikation“ promoviert und die Dissertation ist kürzlich bei Springer VS erschienen.

Wir wünschen Herrn Weber für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute, weiterhin viel Erfolg und bedanken uns ganz herzlich für die geleistete Arbeit.

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Neue Publikation: Media Attention and Radical Right-Wing Populist Party Sympathy: Longitudinal Evidence From The Netherlands

Issue CoverIn diesem Beitrag untersuche ich zusammen mit Marcel Lubbers und Elmar Schlüter die Wirkung von Medienberichten auf die Präferenz für rechtspopulistische Parteien. Wir können zeigen, dass die Rechtspopulisten von Berichten über die Parteien und über ihre zentralen Themen (Migration und EU) profitieren. Hier geht es zu den Ergebnissen (free access).
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Einladung zum Gastvortrag „Public opinions across European democracies; Measurement, configuration and patterns of variance“

Im Rahmen des Institutskolloqiums spricht am Mittwoch (24.01.2018) Steven van Hauwaert, PhD. Er ist derzeit Alexander von Humboldt Fellow am Bereich Innenpolitik und Politische Soziologie und spricht

um 18 Uhr s.t., Raum 01-611 im Georg-Forster-Gebäude

über erste Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojektes zum Thema "Global Public Opinions Project (GPOP)" http://www.gpop.eu/. Alle Mitglieder des Instituts und insbesondere die MA-Studierenden sind herzlich eingeladen.

Abstract: The Global Public Opinions Project (GPOP) is a cooperative international research effort that seeks to advance the knowledge and measurement of public opinion across the world. It sets out to design unique public opinion measures, compare its configuration across contexts and provide insights into the patterns of variance of public opinion within and between countries. In doing so, GPOP also creates a truly global and universal collection of comparative public opinions data that comprises survey responses from a wide range of cross-national and national-level sources. This allows us to evaluate and re-examine standing theories and principles about how public opinion might react to exogenous changes, as well as the interconnection between public opinion, policy and political decision-making.

This particular presentation will provide some more detailed insights into the project’s scope, its analytical approach and its proposed theoretical framework. It will also present initial comparative results (with a particular focus on Germany) regarding the modeling of public opinion in certain issue domains, such as immigration. Building on this, this presentation provides some initial insights into three factors that might explain public opinion towards immigration, namely immigration itself, economic conditions and immigration policy.

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Wissenschaftliche Hilfskraft gesucht

Am Institut für Politikwissenschaft ist im Bereich Innenpolitik/Politische Soziologie, Prof.-Dr. Kai Arzheimer, zum 1. November 2017 oder später eine Stelle als

wissenschaftliche Hilfskraft (ohne Abschluss)

zu vergeben.

Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt zunächst 4 Wochenstunden. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, am Lehrstuhl direkten Einblick in die angewandte empirische Politikwissenschaft zu bekommen sowie Ihre Kenntnisse in der Datenanalyse praktisch anzuwenden und zu vertiefen.

Ihre Aufgabe ist die Unterstützung von Wissenschaftler/innen bei Forschungsprojekten sowie in der Lehre (Vorbereitung, Organisation, Webseite u.a.).

Voraussetzungen sind:

  • Sie haben das 2. Fachsemester im Kern- oder Beifach abgeschlossen
  • Sie haben gute Kenntnisse in der Anwendung von Word, Excel und PowerPoint
  • Sie sind teamfähig, verlässlich und behalten auch in Stress-Situationen den Überblick
  • Idealerweise erste Erfahrungen mit Stata/R
  • Idealerweise Kenntnisse im Umgang mit WordPress
  • Begeisterungsfähigkeit für Literaturrecherche und idealerweise Erfahrung im Umgang mit Datenbanken

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt.

Bitte richten Sie Ihre elektronische Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben, Lebenslauf und einer Auflistung der bisherigen Studienleistungen bis zum 15.10.2017 an fitzpatrick@politik.uni-mainz.de.

Bei Rückfragen können Sie sich an Frau Dr. Jasmin Fitzpatrick unter fitzpatrick@politik.uni-mainz.de wenden.

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Vertretungsprofessur Innenpolitik/Politische Soziologie Dr. Sascha Huber

Im Wintersemester 2017/18 und im Sommersemester 2018 vertritt Dr. Sascha Huber die Professur im Bereich Innenpolitik/Politische Soziologie von Prof. Dr. Kai Arzheimer, der in dieser Zeit beurlaubt ist, um die renommierte Hannah-Arendt-Gastprofessur für German and European Studies an der University of Toronto, Kanada, wahrzunehmen.

Dr. Huber ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft I - Politische Soziologie  an der Universität Mannheim. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen in den Bereichen Institutionelle Faktoren des Wahlverhaltens, Politische Psychologie und Experimentelle Methoden in der Politikwissenschaft.

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Informationen zur Klausur im Basismodul BRD SoSe 2017

Die nächste Klausur im Modul „Das politische System der BRD“/„Demokratie und Gesellschaft in Deutschland“ findet am Donnerstag, den 20.07.2017 statt. Die Klausur startet um 14:00 Uhr. Als Bearbeitungszeit sind 90 Minuten vorgesehen.

Wo Sie die Klausur schreiben richtet sich nach Ihrem Nachnamen:

A - Kan -> N33 (ZDV)

Kät - Mau -> Kr2 (ZDV)

Mei - Pet -> Kr1 (ZDV)

Pom - Zim -> P206 (Philo, 2. Stock)

Bitte erscheinen Sie rechtzeitig an dem Ihnen zugewiesenen Raum (siehe auch E-Mail zur Klausur).

Am Klausurtag werden Sie die Möglichkeit haben, vor Ort frei zwischen zwei Klausurvarianten zu wählen, die sich auf jeweils unterschiedliche Kombinationenmöglichkeiten der Einführungsvorlesung und thematischen Vorlesungen der letzten Semester beziehen.

Es genügt die Vorbereitung auf eine der zwei Klausurvarianten – es empfiehlt sich die Variante zu wählen, deren Veranstaltungen Sie auch tatsächlich besucht haben.

Sie haben dabei folgende Auswahlmöglichkeiten:

Variante A: Einführungsvorlesung  „Einführung in das politische System der BRD“ Dr. Winkler + Themenvorlesung „Politische Soziologie“ von Prof. Arzheimer (Sommersemester 2017)

Variante B: Einführungsvorlesung „Einführung in das politische System der BRD“ Dr. Winkler + Themenvorlesung „Wahlverhalten und politische Einstellungen“ von Prof. Arzheimer (Sommersemester 2016)

Bei Rückfragen setzen Sie sich bitte mit Daniel Weber unter basismodulpruefung-brd@politik.uni-mainz.de in Verbindung.

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Einladung zum Vortrag „Precarious Work and Voting for Populist Radical Right Parties“

As part of our departmental seminar series,

Take Sipma (RadboudUniversity Nijmegen)

will give a talk on

Precarious Work and Voting for Populist Radical Right Parties

coauthored by Prof. Dr. Marcel Lubbers and Dr. Niels Spierings

(June 21st, 6 pm, GFG 01-611)

Abstract

An increasing number of people are situated in a precarious labour market position, due to macro-economic changes, like globalization and the economic crisis. In this study, we examined to what extent precarious labour market positions affect the popularity of populist radical right (PRR) parties. Using Losers of Globalization and Ethnic Competition Theory, and as has been supposed in non-academic debates as well, we expected that people in a precarious position are more likely to vote for PRRs. We tested this expectation using seven waves of the European Social Survey in 12 Western European countries from 2002 to 2014. Contrasting all current thoughts about the topic, our results have a surprising outcome: there is no significant influence of a precarious labour market position on populist radical right voting. Instead, it is the populist radical left that appeals stronger to people in a precarious position. Even though it has been suggested that increasing economic insecurities and precariousness induce feelings of political discontent and ethnic threat, precariousness is not systematically translated into a vote a for the populist radical right.

As always, all staff and students are cordially invited.

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Vortrag „Rechtspopulismus in Westeuropa“

Am Donnerstag, den 27.04. spreche ich um 19 Uhr in der Landeszentrale für Politische Bildung (Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz) zum Thema Rechtspopulismus in Großbritannien, den NiederlandRechtspopulismusen, Frankreich, Österreich und Deutschland. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, um (elektronische) Anmeldung wird gebeten, damit die Landeszentrale besser planen kann. Ansonsten kann man aber auch spontan teilnehmen. Ein ausführliches Programm finden Sie hier.

Der Vortrag bildet den Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe Rechtspopulismus in Europa. Nähere Informationen zur Reihe gibt es hier.

 

Neuer Zeitschriftenbeitrag: Parteiidentifikation und Wahlverhalten in Deutschland

Pünktlich zur Bekanntgabe des Datums der Bundestagswahl 2017 ist ein Themenheft von German Politics erschienen, das sich im Rückblick mit der Bundestagswahl 2013 befasst. Mit dabei ist ein Artikel von mir, in dem ich zeige, dass dauerhafte Parteiidentifikationen nach wie vor einen zentralen Beitrag zur Strukturierung des Wahlverhaltens in Deutschland leisten (Paywall). Dies gilt auch für Bindungen an die Linkspartei, die die Fragmentierung des linken Lagers stabilisieren. Eine etwas frühere Fassung des Artikels ist frei zugänglich.

 

Using new data for the 1977–2012 period, this article shows that dealignment has halted during the last decade amongst older and better educated West German voters, and that party identification is now more widespread than it was in the 1990s in the east. For voters who identified with one of the relevant parties at the time of the 2013 election, their vote choice was more or less a foregone conclusion, as candidates and issues played only a minor role for this group. A detailed analysis of leftist voters shows that supporters of the Greens, the Left, and the SPD have broadly similar preferences but diverging partisan identities. Even amongst western voters of the Left, most respondents claim to be identifiers. This suggests that the fragmentation of the left is entrenched, and that ‘agenda’ policies have triggered a realignment.

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